Thema: Die richtigen Wandfarben braucht der Raum

Wandfarben

Wer hat noch nie einen Pinsel oder eine große Rolle in der Hand gehabt und einfach mal eine Wand gestrichen? Wohl kaum jemand, denn gerade in der Jugend will jeder mal selber Hand anlegen und seinen Raum neu gestalten. Doch über die Farbwahl machen wir uns dabei nicht immer so viele Gedanken. Auch wenn es darum geht eine Wand optisch zu verändern stehen wir schnell hilflos da. Hier sollen nun ein paar Hilfestellungen gegeben werden damit die Raumgestaltung perfekt gelingen kann.

Weiß ist immer noch die Wandfarbe in der ein Großteil der Räume gestrichen ist. Grund dafür ist das weiße Räume im Prinzip für alles verwendet werden können und niemand wirklich etwas dagegen hat. Dennoch sind Sie nicht Fisch nicht Fleisch. Wer einen Raum gestalten will in dem ein richtig gutes Raumklima anzutreffen ist muss sich zuerst über die folgenden Punkte klar werden:

  • Welchem Zweck soll der Raum dienen? Schlafzimmer, Arbeitsraum oder Wohn- und Essküche?
  • Wie ist der Raum geschnitten? Eher eng und verwinkelt, oder habe ich es vielleicht mit niedrigen Decken zu tun?
  • Wer nutzt den Raum? Was sind dessen Präferenzen?

Wahl der Wandfarbe

Es gibt verschiedene Varianten die Richtige Farbwahl zu treffen. Eine Variante ist zum Beispiel sich die Natur zur Grundlage zu nehmen. In unserem Breitengrad kommen häufig Grün und Blautöne vor, aber auch Brauntöne bestimmen einen wesentlichen Anteil der Heimischen Farbwelt. Rottöne wirken eher stimulierend und bringen zum Beispiel in Fast Food Restaurants die Kunden zum schnellen aufessen. Im heimischen Reich wirken Sie aber auch intim und bringen eine gemütliche Atmosphäre mit sich. Räume werden schnell mal kleiner wenn zu viel in Rot gestrichen ist. Für ein Arbeitszimmer eigenen sich eher hellere Farbtöne die nicht so sehr von der Arbeit ablenken. Auch psychologisch gesehen ist das Gehirn zum Beispiel bei hellen Grüntönen leistungsfähiger und ermüdet nicht so schnell.
Eine andere Möglichkeit auf die richtige Wandfarbe zu kommen ist sich nicht die Natur sondern den Farbkreis mit den drei Hauptfarben Rot, Blau und Gelb zugrunde zu legen. Durch die vielen Abstufungen zwischen den einzelnen Grundfarben kommt man schnell auf die passende Wandfarbe. Es gilt auch das Farben durch ihre jeweilige Komplementärfarbe abgedämpft werden können. Die Komplementärfarbe befindet sich immer gegenüber im Farbkreis. Auch der Kontrast der beiden "Nichtfarben" Weiß und Schwarz kann interessante Effekte mit sich bringen.

Designtricks mit Wandfarben

Kennen Sie das Problem? Ihre Räume sind einfach eng, aber für größere reicht das Geld nicht? Dann können Sie zum Beispiel die folgenden Designtricks anwenden um den Raum zumindest optisch größer wirken zu lassen.

  • Blaue und eher "kalte" und helle Farbtöne erzeugen ein Gefühl von Weite.
  • Kurze Wände können durch waagrechte Streifen in die Länge gezogen werden (gleicher Effekt der Menschen mit längs Streifen auf dem Oberteil dicker erscheinen lässt). Im Gegensatz dazu kann die Decke durch senkrechte Streifen ein wenig optisch angehoben werden.
  • Farbverläufe können wenn Sie gut und sauber gemacht sind die Aufmerksamkeit unterbewusst auf bestimmte Bereiche des Raums lenken, oder auch für optisch gewollte Verzerrungen der Raumproportionen führen.


Zum Weiterlesen

  • Tapeten
    Gerade für aufwendige Farbverläufe und Strichmuster eignen sich Tapeten, die ohne allzugroßen Arbeitsaufwand das aufwendige mehrfache Streichen und Abkleben überflüssig machen.
  • Fototapeten im Kinderzimmer
    Für das Kinderzimmer eignen sich besonders auch Fototapeten, die eine sehr persönliche Note ins Kinderzimmer bringen!

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